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|226| wird hier nicht die Rede sein; sondern von solchen, die als Gegenstand der Religion selbst als Zufälligkeiten bestehen sollen, die als etwas Vergängliches eine hohe Bedeutung, als etwas Beschränktes Heiligkeit haben und der Verehrung würdig sein sollen; und zwar beschränkt sich die Untersuchung darauf, ob solche Zufälligkeiten schon in der unmittelbaren Stiftung der christlichen Religion, in den Lehren, Handlungen, Schicksalen Jesu selbst vorkämen, ob in der Form seiner Reden, in seinem Verhältnisse gegen andere Menschen, seine Freunde oder Feinde solche Zufälligkeiten erscheinen, die für sich oder durch die Umstände eine ursprünglich in ihnen nicht liegende Wichtigkeit erhielten, mit anderen Worten, ob in der unmittelbaren Entstehung der christlichen Religion Veranlassungen lagen, daß sie positiv wurde.
Das jüdische Volk, das schlechterdings alle es umgebenden Völker verabscheute und verachtete, wollte für sich, hocherhaben, allein in seiner Art, seinen Sitten, seinem Dünkel beharren; jede Gleichstellung, Vereinigung durch Sitten mit anderen war ihm eine greuelhafte Abscheulichkeit, und doch stand es durch die Lage seines kleinen Landes, durch Handelsverbindungen, durch die Vereinigung der Völker, welche die Römer stifteten, in mannigfaltigen Beziehungen mit anderen; dem Drange der Völker, sich zu vereinigen, mußte die jüdische Sucht, sich zu isolieren, unterliegen, und nach Kämpfen, die um so entsetzlicher waren, je eigner dies Volk war, war sie auch unterlegen und durch die Unterwerfung des Staats unter eine fremde Gewalt tief gekränkt und erbittert worden. Um so hartnäckiger hielt dies Volk fernerhin auf seine statutarischen Gebote der Religion; es leitete seine Gesetzgebung unmittelbar von einem ausschließlichen Gott ab; in seiner Religion war die Ausübung einer unzähligen Menge sinn- und bedeutungsloser Handlungen wesentlich, und der pedantisch sklavische Geist der Nation hatte noch den gleichgültigsten Handlungen des täglichen Lebens eine Regel vorgeschrieben und der ganzen Nation das Ansehen eines Mönchsordens gegeben – der Dienst Gottes und der Tugend war ein zwangsvolles Leben unter toten Formularen, dem Geist blieb nichts als der hartnäckige Stolz auf diesen Gehorsam der Sklaven gegen sich nicht selbst gegebene Gesetze übrig. Diese Hartnäckigkeit konnte aber den immer beschleunigten Fall ihres schweren Schicksals, an das sich von Tag zu Tag mehr Gewichte anhängten, nicht aufhalten. Das Ganze war einmal und auf ewig zerrissen. Ihre Raserei der Absonderung hatte der politischen Abhängigkeit und der Einwirkung der Verbindung mit Fremden nicht widerstehen können. Dieser Zustand der jüdischen Nation mußte in Menschen von besserem Stoff, die ihr Selbstgefühl
