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|460| so fällt der Widerspruch zwischen dem, was sie sein will und allein für sie gefordert wird, und dem, was sie ist, in die Augen.
Oder …10)
10) Werkausgabe: Rosenkranz (Hegels Leben, Berlin 1844, S. 236 f.) berichtet über eine – vermutlich verlorengegangene – Einleitung zur Verfassungsschrift, die von den hier wiedergegebenen Texten abweicht:
„Hegel fragte in seiner Schrift, ob der Untergang des Deutschen Reiches wohl dem Mangel an Tapferkeit, an persönlichem Mut zugeschrieben werden müsse. Diese Meinung, antwortete er sich, werde durch die Geschichte widerlegt, die im Gegenteil die kriegerische Tüchtigkeit der Einzelnen überall, auch in der Reichsarmee, ruhmvoll bestätige. Folglich müsse das Unglück der Zerstücktheit Deutschlands und der schlechten Anführung der Soldaten zur Last gelegt werden.
Er fragte ferner, ob jener Untergang etwa aus einem Nationalbankrott entsprungen sei. Dies, meinte er, sei ebensowenig der Fall, denn bei aller schlechten Wirtschaft der einzelnen Staaten kenne Deutschland alle jene wichtigen Probleme noch nicht, die in anderen Staaten aus einer Nationalschuld entsprängen, deren Behandlung die ausgezeichnetsten Köpfe beschäftige und in welcher auch kleine Fehler die fürchterlichsten Folgen nach sich ziehen könnten.
Endlich fragte er, ob etwa Mangel an Sittlichkeit, an Bildung, an Religiosität die Ursache der Schwäche sein könnten. Dies, entgegnete er, könne am wenigsten gesagt werden. Nicht in den Einzelnen also, im Mechanismus des Ganzen müsse das Verderben liegen.“

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